Wir gratulieren David Frank, der heute vom Flugplatz Burg Feuerstein aus seine praktischen Prüfung erfolgreich abgelegt hat und nun die Fluglizenz für Motorsegler erhält. Wir wünschen ihm auch mit diesem Flugzeugtyp viele schöne Flüge und allzeit Hals und Beinbruch!

(Archivbild)

VHS Programm für Tirschenreuth: Segelflugkurs beim SFCWir bieten heuer erstmals in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) des Landkreises Tirschenreuth einen Schnupperkurs bestehend aus Theorie und natürlich Praxis für alle Fluginteressierte an. Für den Kurs vom 5. bis 7. Juni sind kurzfristig noch 3 Plätze frei geworden. Wer also schon immer einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen und ein Flugzeug eigenhändig fliegen wollte, hat nun die Chance dazu unser wunderbares Hobby unter Anleitung erfahrene Fluglehrer kennenzulernen.

Details: http://vhs.kreis-tir.de
Telefon: 09631/88-205
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vom 03 - 05. Juli findet noch ein zweiter Kurs statt. Auch hier sind Restplätze frei

Am 28. März fand die diesjährige Hauptversammlung des SFC statt. Gemäß Satzung stand unter anderem die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Agenda. Dabei stellten sich die bisherigen Vorsitzenden Reiner Weig und Albert Schmidt nicht mehr zur Wahl. Auch Walter Köllner stand als Kassier nicht mehr zur Verfügung.
Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Roger Stich wurde zum 1. Vorsitzenden und Michael Köllner zum 2. Vorsitzenden gewählt. Neuer Schatzmeister des SFC ist Ronald Türk. Walter Köllner bleibt Ausbildungsleiter und Alexandra Ritz bleibt Schriftführerin des Vereins. Schaller Rainer wurde als Werkstattleiter bestätigt und Alexander Dümler löst Michael Köllner als Jugendleiter beim Segelflugclub ab. Neben der Vorstandschaft wurden außerdem Stefan Feistenauer und Dr. Albert Frank als Kassenprüfer gewählt.

Aus der Hand des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann nahm Hermann Feistenauer die Ehrenmedaille für besondere Verdienste im Sport in der Allerheiligen-Hofkirche in München entgegen. Dem unermüdlichen Einsatz der Langjährigen sei das vitale Vereinsleben, die Nachwuchsförderung und das sportlich-gesellige Miteinander von Menschen in Bayern zu verdanken, sagte der Minister. Das Ehrenamt sei ein Erfolgsmodell.

Hermann Feistenauer war 30 Jahre Vorsitzender des Segelflugclubs Stiftland. Während dieser Zeit habe er sein größtes Augenmerk auf die Sicherung des Segelfluggeländes in Tirschenreuth gerichtet. Mit großem Geschick sei es ihm gelungen, die verschiedenen Grundstücksbesitzer für die Interessen des Vereins zu gewinnen. Höhepunkt seiner Amtszeit sei die Errichtung der neuen Flugzeughalle gewesen. Der hervorragende Zustand der Flugzeuge und der Winde seien seiner technischen Leitung zuzuschreiben.

Artikel: www.oberpfalznetz.de

In der Bezirksversammlung der Oberpfälzer Segelflieger am 29.11. wurde Michael Köllner vom Segelflugclub Stiftland e.V. zum Bezirksvertreter des Luftsportverbandes Bayern für die Oberpfalz gewählt. Der 22-jährige Fluglehrer für Segelflug und Ultraleichtflug tritt die Nachfolge von Egolf Biscan aus Obertraubling an, der dieses Amt nach 33 Jahren zur Verfügung stellte.

Bereits früher übten bekannte Persönlichkeiten aus der Nordoberpfalz dieses Amt aus. Damals hieß es noch "Präsidialrat". Dr. Ferdinand Nickl, Notar aus Tirschenreuth (ca. 1966-1972) und Landtagsabgeordneter Dr. Max Fischer aus Cham (ca. 1972 bis 1978) vertraten beim Luftsportverband die Oberpfalz. Viel Glück für den jungen Segelflieger bei der Ausbübung seines Amtes.

Ausbildungsleiter Walter Köllner überwacht den Startcheck - genannt "Startgebet" - von Alleinflieger Roger Stich.

Tirschenreuth. "So, und jetzt das Ganze noch einmal alleine!" Da staunte Flugschüler Sebastian Jokiel nicht schlecht, als sein Fluglehrer hinter ihm plötzlich wieder aus der Schulmaschine ASK13 ausstieg und ihm offenbarte, dass nun der große Moment gekommen sei: Erster Alleinflug! Bei perfekten Wetterbedingungen - ruhige Abendluft und kein Wind - durfte er das erste Mal ohne "Fluglehrer-Ballast" abheben.

Dieses besondere Erlebnis vergisst ein Pilot nie wieder. Bereits einen Tag später war es auch für Roger Stich soweit. Mit konstant sauberen Starts und Landungen bewies er dem Team und Ausbildungsleiter Walter Köllner seine Alleinflugreife und durfte ebenfalls das erste Mal ohne Begleitung eines Fluglehrers starten. Das Gefühl "frei wie ein Vogel" zu sein, bekommt dabei eine ganz neue Bedeutung.

Klaps aufs Gesäß

Nach drei butterweichen Landungen folgte, so wie einen Tag zuvor für Sebastian Jokiel, das traditionelle Alleinflieger-Ritual mit einem Distelstrauch für das Fingerspitzengefühl am Steuerknüppel und einem kräftigen Klaps auf das Gesäß von den Fliegerkameraden für das Thermikgefühl. Mit ihren ersten Alleinflügen haben Jokiel und Stich nun den Abschnitt A der Ausbildung abgeschlossen. Das nächste wichtige Ziel wird nun der Umstieg auf das einsitzige Flugzeug Ka8. Auch Florian Sammüller und René Zahn haben sich ein neues Ziel gesetzt und im Sommer die Weiterbildung zum Motorsegler-Piloten begonnen. Die beiden bereiten sich gerade für die Theorieprüfung beim Luftamt in Nürnberg vor. Das Lernen schon hinter sich haben Gerald Kopf und Michael Köllner. Die beiden Segelfluglehrer legten vor kurzem beim Lehrgang in Pegnitz erfolgreich die theoretischen und praktischen Prüfungen zum Ultraleichtfluglehrer ab.

Luftsport hautnah erleben

Der Verein hatte im letzten Herbst seinen Flugzeugpark um das Ultraleichtflugzeug TL 96 Sting erweitert. Die Taufe fand beim Flugplatzfest statt (wir berichteten). Besonders freut die Tirschenreuther Flieger, dass zurzeit einige "Schnupperer" das Angebot des Vereins wahrnehmen und das Hobby Segelfliegen ganz unverbindlich ausprobieren. Wer Interesse hat, das Fliegen zu lernen, aber noch unsicher ist oder Fragen hat, kann jederzeit bei einem Schnupperkurses am Pilotensitz Platz nehmen und die Faszination Luftsport hautnah erleben. Das Mindestalter ist 14 Jahre, aber auch Erwachsene sind selbstverständlich herzlich willkommen.


http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4286182-126-ploetzlich-frei-wie-ein-vogel,1,0.html

Zeitungsartikel Jugedvergleichsfliegen in Tirschenreuth

Tirschenreuth. So oft an einem Tag werden Segelflugzeuge wohl selten in den Himmel über die Kreisstadt gezogen. Beim Jugend-Vergleichsfliegen stellten sich Nachwuchspiloten aus der ganzen Oberpfalz der Konkurrenz. Und schon stehen die nächsten Wettbewerbe an.

Aus dem ganzen Regierungsbezirk waren fortgeschrittene Flugschüler und frische Scheininhaber mit ihren Begleitern zum Segelflugclub Stiftland angereist. Die Tirschenreuther waren als Vorjahressieger heuer Gastgeber des Wettbewerbs. Das Vergleichsfliegen dient der Nachwuchsförderung und soll die jungen Piloten an spätere Segelflugwettbewerbe heranführen. Es bietet darüber hinaus die perfekte Gelegenheit, um Kontakte mit anderen Vereinen zu knüpfen und "fremde" Flugplätze kennenzulernen.

Der Wettbewerb besteht neben einer Theorieprüfung aus jeweils drei Flügen mit genau definierten Übungen. Eine Rollübung - also das Rollen des Flugzeugs um seine Längsachse ohne dabei die Flugrichtung zu verändern - einen Kreiswechselflug mit 45 Grad und eine sogenannte hochgezogene Fahrtkurve müssen die Teilnehmer möglichst fehlerfrei fliegen. Bei der Landung muss zudem ein Seitengleitflug, auch "Slip" genannt, für mindestens fünf Sekunden geflogen werden.

Beurteilt werden die Flüge von einer Jury aus Fluglehrern und erfahrenen Piloten. Neben dem Winden-Start und den Übungen wird auch die Einteilung der Platzrunde, der Anflug sowie die Ziellandung in einem nur zehn Meter langen, markierten Feld auf der Landebahn bewertet.

Moritz Klimt vom Luftsportverein Regensburg hatte insgesamt die meisten Punkte gesammelt und sicherte sich damit den Sieg in der Einzelwertung. Auf dem zweiten Rang landeten punktgleich Marius Dunskus von der Luftsportgruppe Amberg und Tobias Hör vom Segelflugverein Grafenwöhr. Die Mannschaftswertung gewannen Klimt und sein Teamkollege Lukas Weininger.

Mit Pokalen, Urkunden und Sachpreisen im Gepäck werden alle Teilnehmer hoffentlich noch einige Zeit an ein von Kameradschaft geprägtes Wochenende in Tirschenreuth zurückdenken. Nächstes Jahr wird Amberg die Ausrichtung übernehmen. Für Tirschenreuth steht aber schon Ende September der nächste Wettbewerb bevor. Dann wird Florian Sammüller am Deutschen Jugendvergleichsfliegen teilnehmen und Bayern auf Bundesebene vertreten.

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4311090-126-im-slip-zum-landefeld,1,0.html

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